Lüftung und Raumklima

1. Das Gebäude muss atmen können

Verschärfte Bauvorschriften führen dazu, dass Sanierungsprojekte und Neubauten heute sehr luftdicht sind - so luftdicht, dass es sich fast so anfühlt, als sei man in einer Tüte. Die Gebäude müssen dicht sein - und trotzdem atmen können. Das klingt widersprüchlich. Es ist aber so gemeint, dass die Gebäude dicht sein müssen, damit wir nicht zu viel Energie zum Heizen verwenden müssen. Sie müssen atmen können, so dass feuchte und "verbrauchte" Luft nach draußen gelangen können. Die Gebäude sollen nicht durch beliebige undichte Stellen atmen können, sondern durch kontrollierte und bedarfsgesteuerte Lüftung.

Feuchtigkeit und Schimmel

Eine typische Folge von mangelhafter Belüftung ist, dass sich die relative Luftfeuchtigkeit erhöht. Dadurch kann sich im Gebäude Schimmelpilz bilden. In den Schimmelpilzsporen befinden sich Stoffe, die für Menschen und Tiere schädlich sind.

Was kann man tun?

Man muss lüften - aber korrekt. Eine dezentrale Lüftung mit Wärmerückgewinnung gewährleistet, dass nichts dem Zufall überlassen wird. Mit einem dezentralen Lüftungsgerät, das automatisch die Frischluftzufuhr an die einzelnen Räume anpasst, wird ein Raumklima erzielt, das auch dem Geldbeutel gut tut.

2. Gesundes Raumklima

Unsere Gesundheit steht auf dem Spiel

Nicht in allen Gebäuden herrscht ein gutes Raumklima. Das liegt häufig daran, dass sich im Gebäude zu viel Feuchtigkeit befindet und gleichzeitig viele Gase von u. a. Möbeln freigesetzt werden sowie schlechte oder gar keine Belüftung vorhanden ist. Dies kann zu sowohl gesundheitlichen als auch finanziellen Problemen führen.

Für das Gebäude kann dies Fäule und Schimmelpilz in den Konstruktionen bedeuten, was längerfristig das Gebäude zerstören kann.
Als Folgeerscheinungen können bei den sich im Gebäude aufhaltenden Personen Asthma und Allergien auftreten.

Die Anzahl der von Asthma und Allergien betroffenen Personen steigt, und ein schlechtes Raumklima ist einer der Gründe hierfür.

Wussten Sie schon, dass ...

  • ... ein zu hohes CO2-Niveau, eine hohe Raumtemperatur und hohe Luftfeuchtigkeit zu schlechtem Raumklima führen?

 

  • ... die Raumluft voller Chemikalien und Partikel steckt, die von beispielsweise Möbeln, Fußbodenbelägen, Elektronik und gestrichenen Oberflächen stammen? ... sich durch die Luft fliegende Chemikalien und Partikel an den Staub binden?

 

  • ... die typischen Anzeichen von zu hoher Luftfeuchtigkeit breite Streifen von Kondenswasser auf der Innenseite der Fenster und, Feuchtigkeitsflecken an den Decken und/oder Wänden sind, oder Tapeten, die Ausbeulungen bekommen und sich von der Wand lösen, Schubladen und Türen, die klemmen - und vor allem Schimmelpilz?

Wussten Sie schon, dass ...

Die CO2-Messungen, die in einem herkömmlichen Unterrichtsraum an einer Schule im dänischen Hasseris durchgeführt wurden, zeigen deutlich, wie wichtig eine gute Belüftung für die Luftqualität ist. Die blaue Linie zeigt das CO2-Niveau mit einer Airmaster-Anlage, die in Betrieb ist. Die rote Linie zeigt Messungen, die im selben Raum ohne Lüftung durchgeführt worden sind.

Die Messungen der Abbildung 1 erfolgten an nur einem Schultag, während die Messungen der Abbildung 2 über eine ganze Unterrichtswoche hinweg erfolgten.

Das Ergebnis ist eindeutig: Ohne Lüftung erreicht das CO2-Niveau binnen nur einer Unterrichtsstunde 2000 ppm.

Wenn man bedenkt, wie viele Stunden wir in der Betreuungseinrichtung, der Ausbildungseinrichtung und bei der Arbeit verbringen, ist dieses Ergebnis beunruhigend und regt zum Nachdenken an.

CO2

Abbildung 1: An nur einem Schultag durchgeführte Messungen.

CO2 eine woche

Abbildung 2: Messungen über eine ganze Unterrichtswoche hinweg.

Die CO2-Niveaus und deren Bedeutung

400 - 1000 ppm

400-1000 ppm beschreiben ein normales CO2-Niveau in Räumen mit guter Frischluftzufuhr.

1000 - 2000 ppm

Bei 1000-2000 ppm erlebt man in der Regel Müdigkeit und Konzentrationsbeschwerden.

2000 - 5000 ppm

Bei 2000-5000 ppm bekommt man in der Regel Kopfschmerzen, wird schläfrig und fühlt sich allgemein unwohl.

5000 - ppm

Bei 5000 ppm oder mehr besteht das Risiko einer durch eine CO2-Vergiftung verursachte Ohnmacht.

3. Wir müssen Energie sparen

Während wir für uns und das Gebäude ein gutes Raumklima herstellen, müssen wir auch Energie sparen. Energieeinsparungen sind in der Regel vor allem ein Bestandteil von Sanierungsprojekten, bei denen eine ältere Gebäudemasse erneuert und modernisiert wird. Hier kann die dezentrale Lüftung von Airmaster hervorragende Dienste leisten - die Betriebskosten für Strom sind extrem niedrig, und darüber hinaus sorgt die Bedarfssteuerung dafür, dass nur die Räume belüftet werden, in denen dies erforderlich ist.  

Energierechner

Energierechner

Mit Hilfe des "Energierechners" können Sie den jährlichen Energieverbrauch der Lüftungsanlagen von Airmaster kalkulieren.

Bereit für einen frischen Wind

Wir von Airmaster sind durch und durch dezentral. Weil wir zweifelsfrei das beste Raumklima und somit die optimale Umgebung zum Wohlfühlen erschaffen können, wenn wir ein Gefühl für die einzelnen Räume und deren Nutzer haben - und weil wir den Ehrgeiz haben, uns stets zu verbessern.

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