Verbesserung von Raumklima und Energiekosten

Die Stadt Aarhus entschloss sich dazu, die Schule als ein Energiesanierungsprojekt Aa+ zu sanieren. Somit wurden Bedingungen an das Raumklima und an die Einsparungen die Energiekosten betreffend gestellt.

Die Zweigstelle Grønløkke der Tranbjergschule war 1976 gebaut worden und musste generalüberholt werden. Hierzu gehörte auch eine Optimierung der Klassenräume und die Verbesserung des Raumklimas.

Energiesanierungsprojekt Aa+ 

Die Stadt Aarhus entschloss sich dazu, die Schule als ein Energiesanierungsprojekt Aa+ zu sanieren. Somit wurden Bedingungen an das Raumklima und an die Einsparungen die Energiekosten betreffend gestellt. Mit diesem mehrschichtigen Ansatz begannen die beratende Ingenieurfirma Ekolab damit, die optimalen Lösungen für die Gesamtsanierung zu finden. Hierzu zählte auch die Lüftung, die den größten Teil der Sanierung ausmachte.

Empfohlen wurde

Mit mehreren Bestnoten in den verschiedenen Kategorien und dem insgesamt besten Ergebnis fiel die Empfehlung auf die dezentralen Lüftungsgeräte von Airmaster, integriert in eine Lüftungsdecke von Troldtekt®.

Die von EKOLAB durchgeführten Analysen deckten unter anderem die Bereiche Wirtschaftlichkeit, Betrieb und Raumklima ab. Die aus der Sanierung resultierenden Energieeinsparungen flossen in die finanzielle Gesamtbeurteilung ein. Die sechs Lösungsszenarien, die als möglich betrachtet wurden und in die Analyse integriert wurden, waren vier Szenarien mit zentraler Lüftung und zwei mit dezentraler Lüftung.

Bauherr: Stadt Aarhus, Energiesanierungsprogramm Aa+

Berater: Ekolab

Es wurden in 32 Klassenräumen sowie im Flur- und Gemeinschaftsareal Lüftungsdecken eingebaut. Für die verschiedenen Raumtypen und -größen besteht unterschiedlicher Lüftungsbedarf. Deshalb wurden Lüftungsgeräte in vier verschiedenen Größen eingebaut.  

Anzahl der Lüftungsgeräte:

22 AM 1000
8 AM 800
3 AM 500
2 AM 300
 
Lüftungsdecke: Troldtekt® Akustik, weiß
„Die empfohlene Lösung mit Airmasters dezentralem Lüftungsgerät war über 15 Jahre gerechnet am profitabelsten.“
Mike Vinge, Ingenieur und Projektleiter, Ekolab.

Spitzennoten in puncto Raumklima

Die Verbesserung des Raumklimas war ein wichtiger Aspekt der Sanierung und fiel deshalb bei der Wahl der Lösung schwer ins Gewicht. Bei allen zum Thema Raumklima zählenden Faktoren erhielt die empfohlene Lösung Spitzennoten. Die Faktoren wurden für das Raumklima bei 28+2 Personen analysiert. Zu ihnen zählt unter anderem, dass die Lösung das CO2-Niveau unter 900 PPM halten kann.

Beste gesamtwirtschaftlichkeit über 15 Jahre

Die empfohlene Lösung verfügte über die beste Gesamtwirtschaftlichkeit über 15 Jahre gerechnet. Die Investition war nicht gerade gering, aber wegen des niedrigsten Energieverbrauchs war es gesamtwirtschaftlich gesehen die beste Lösung.

Niedrigster Energieverbrauch

Sowohl die Qualität des Raumklimas als auch die Energiekosten profitieren sehr von effektiver Bedarfssteuerung. Die Lüftungsgeräte werden über das CO2-Niveau reguliert, d. h. sie schalten sich an, wenn der Raum genutzt wird und schalten sich wieder ab, wenn der Raum leer ist. Somit wird keine unnötige Energie in den Räumen verschwendet, in denen keine Lüftung benötigt wird.

Täglicher Betriebt

Der tägliche Betrieb wird über Airmasters integrierte Automatik gesteuert, die über BACnet/IP in das schuleigene GM-System integriert wurde. Wenn der Zeitpunkt für Wartung und Filterwechsel optimal ist, wird das hierfür zuständige Personal benachrichtigt, damit die Wartung in die Wege geleitet werden kann.

Bei dezentralen Geräten müssen mehr Filter ausgetauscht werden als bei einem zentralen Gerät, aber dafür müssen keine Klappen im Kanalsystem inspiziert werden. Betriebsstörungen an dezentralen Geräten haben geringere Auswirkungen, es besteht ein höheres Maß an Flexibilität, und der Energieverbrauch ist weitaus geringer. Dies floss ebenfalls in die Analyse ein.

Der Bauprozess

Das Sanierungsprojekt begann im Sommer 2016, als das Gebäude in den Sommerferien demontiert und renoviert wurde. Die Arbeiten an Heizung und Lüftung sowie an neuen Decken und Beleuchtung erfolgten nach den Ferien, während die Schule genutzt wurde.     

In der Schule wurden vier provisorische Klassenräume eingerichtet, so dass während des gesamten Zeitraums vier „Wanderklassen“ zur Verfügung standen. So konnten jeweils vier Räume gleichzeitig saniert werden, ohne die Schüler anderweitig unterbringen zu müssen.

Installation

Weitere Gesichtspunkte, die in die Analyse einflossen, waren unter anderem „Baubarkeit und Haltbarkeit“. Hierzu wurden Analysen zu Führungswegen sowie Brand- und Rauchsicherung herangezogen.

  • Zuluft: Keine Kanäle – die Airmaster-Geräte befinden sich an den Außenwänden mit direktem Zugriff auf Frischluft. Somit entstehen keine Kosten für die Reinigung von Kanälen.
  • Absaugung: Verbrauchte Luft aus dem Räumen wird über eine kanalmontiertes Absaugventil zum Lüftungsgerät geführt.
  • Brand- und Rauchsicherung: Die Kosten für die Brand- und Rauchsicherung sind nicht vorhanden, da die Geräte in der Brandzelle aufgehängt sind, die sie bedienen, und keine anderen Bereiche durchlaufen.

 

Der Stadtrat von Aarhus hatte sich im Zuge der Finanzplanung für 2013 dazu entschieden, Investitionen in eine systematische Energiesanierung der städtischen Gebäudemasse zu tätigen. Die Stadt Aarhus strebt eine fundamentale Reduzierung des CO2-Ausstoßes durch finanziell rentable Energieeinsparungen an. Parallel dazu wollte man auch von beispielsweise besserem Raumklima profitieren. Die Sanierungsprojekte wurden unter der Bezeichnung „Energiesanierung Aa+“ zusammengefasst und sind einer der neuesten Beiträge der Stadt Aarhus zum Erreichen der CO2030-Ziele.

Bereit für einen frischen Wind

Wir von Airmaster sind durch und durch dezentral. Weil wir zweifelsfrei das beste Raumklima und somit die optimale Umgebung zum Wohlfühlen erschaffen können, wenn wir ein Gefühl für die einzelnen Räume und deren Nutzer haben - und weil wir den Ehrgeiz haben, uns stets zu verbessern.

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